Oekoandina

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  Themen und Projekte

solares Andendorf Lagunillas de Farallón

Durch die Begegnung mit Argentinien, der Landschaft und den Menschen, aber auch mit dem Wissen und der Erfahrung aus der Heimat und anderen Ländern sowie der langen und vernetzten Zusammenarbeit mit den lokalen Projektpartnern formte sich der Wunsch, dies alles in ein engagiertes und integriertes Gesamtkonzept einzubringen.

Daraus ergaben sich im Laufe der Jahre an der Praxis orientierte Schwerpunkte. Das Engagement und die Arbeit basieren auf der Überzeugung, dass langfristig eine ökologische Umgestaltung in der Puna und generell im Andenraum alternativlos, aber auch möglich ist.

Darunter ist der an (nicht nur heimischen) traditionellen Werten und Methoden orientierte Umgang mit Energieversorgung, Wasserversorgung, Landwirtschaft, Bergbau, Bauweisen etc. zu verstehen, die wir durch moderne Techniken und Methoden ergänzen. Das beinhaltet aber auch die Anpassung des individuellen Verhaltens hin zu einer Art und Weise des Handelns und des Wirtschaftens, das von ökologischem Verständnis und Nachhaltigkeit geprägt ist - Elemente, die wir in der Tradition der Indios finden.
Es sind aber auch z.B. Methoden der Römer, wie der Betrieb von Badehäusern, die an die Gegebenheiten der Puna angepasst und weiterentwickelt wurden. Es kann aber auch die besondere Art der Bereitstellung von sauberem und immer verfügbarem Wasser sein, bei dem uralte Techniken aus dem Nahen Osten Pate standen.

Arbeitsgebiete und Projekte von OekoAndina und seiner Schwesterorganisation EcoAndina in Argentinien wurden deshalb unter dem Gesichtspunkt der Umsetzbarkeit dieser Kriterien ausgewählt. Alle hier in der Puna gewonnenen Erkenntnisse und Techniken können deshalb direkt in Strategien zur Bekämpfung von Desertifikation, Bodenerosion und Versteppung eingebracht werden - und sie sind auf andere Regionen der Welt übertragbar.

Für unsere Arbeit haben sich die Themen Verbesserung der Lebensbedingungen der indigenen Bevölkerung, fairer Handel mit ökologisch und sozial unbedenklich gewonnenem Gold, Versorgung und rationeller Umgang mit Wasser, Unterstützung von Schulen und Gemeindezentren, Energie- und Emissionsfragen und Weiterbildung angeboten. Auf diesen Feldern sehen wir Möglichkeiten einer konstruktiven Mitarbeit.